Immobilienverkauf –

7 Dinge die vorher zu erledigen sind

Bevor der Immobilienverkauf startet, sollten ein paar Dinge erledigt bzw. beachtet werden. Bei nicht Beachtung droht der Kaufpreis in möglichen Verhandlungen gedrückt zu werden.

Ihnhaltsverzeichnis:

Tipp 1:

Vermietete Immobilie: Miete anpassen

Sollte Ihre Immobilie vermietet sein, ist es umso wichtiger, dass die Rendite passt. Denn ein Kapitalanleger wird niemals den vollen Preis zahlen, wenn die ausgewiesene Rendite nicht passt. Daher sollte vorher unbedingt geprüft werden, ob die Miete angepasst werden kann.

Sollte die Miete gar weit vom möglichen Mietpreis entfernt liegen, wird eine kurzfristige Mieterhöhung nicht ausreichen. Der Verkauf sollte, sofern nicht unbedingt nötig nach hinten verschoben werden.

Wie der Mietpreis möglichst schnell und rechtlich einwandfrei erhöht werden kann, sollte dann mit einem Fachmann besprochen werden.

Tipp 2:

Äußeres Erscheinungsbild

Ist die Fassade zuletzt vor gefühlt 20 Jahren gestrichen worden, die Hecke könnte einen umfassenden Schnitt vertragen oder die Gartenanlage ist mit Unkraut überwuchert? Dann sind das die ersten Ansatzpunkte, die vor dem Verkauf gemacht werden sollten.

Der erste Eindruck zählt, und gerade ein Heckenschnitt oder den Garten von Unkraut zu befreien ist im Verhältnis ein kleiner Kostenpunkt.

Das äußere Erscheinungsbild kann bereits ausschlaggeben ob 10.000 Euro mehr oder weniger am Ende in der Kasse liegen.

Tipp 3:

Unterlagen und Informationen

Umfänglich und vollständig. Je besser die Unterlagen vorbereitet sind, desto glaubhafter können Sie den potenziellen Käufer davon überzeugen, dass der Wert des Hauses auch dem angesetzten Preis entspricht.

Außerdem beschleunigen Sie die Verkaufsverhandlungen und mögliche Finanzierungszusagen von Banken deutlich. Was Ihnen am Ende einen schnelleren Verkaufserfolg bescheren wird.

Tipp 4:

Homestaging

Eine weitere Möglichkeit bietet das sogenannte Homestaging. Dabei stellt ein Unternehmen Möbel in die jeweilige Immobilie dekoriert diese. Sodass der die Immobilie „schöner“ aussieht.

Homestaging kann sich in bestimmten Fällen lohnen z. B., wenn es sich bereits um eine top gepflegte Immobilie handelt. Alles auf dem Stand der Dinge ist und sonst nichts mehr verbessert werden kann.

Beim Homestaging scheiden sich die Geister, die einen schwören darauf, die anderen halten es für Geldverschwendung.

Persönlich halte ich nicht viel von Homestaging. Denn zum einen sind die Kosten relativ hoch und zum anderen ist das Homestaging nicht nachhaltig. Die Deko und die Möbel sind morgen wieder weg und das Geld könnte wo anderes besser angelegt sein.

Zum Beispiel im nächsten Tipp 5 Anstehende Reparaturen.

Tipp 5:

Anstehende Reparaturen vor Inserat durchführen

Ob nun der alte Wasserhahn, der nicht mehr dicht ist, der ausgefranste Rollladengurt oder die verkratzte Türzarge all dies sind kleine schnell zu behebende Reparaturen, welche eine wichtige Rolle am Gesamtbild der Immobilie vermitteln.

Je weniger der Interessent findet, desto weniger, wird dieser versuchen den Kaufpreis zu verhandeln. Das spart Zeit, Nerven und bringt am Ende den gewünschten Kaufpreis ein.

Tipp 6:

Renovierung & Sanierung vor Verkauf

Sie haben die Zeit und den finanziellen Spielraum vor dem Verkauf noch mal Geld in die Immobilie zu investieren? Dann nutzen Sie die Möglichkeit!

In den meisten Fällen kann durch eine Renovierung oder Sanierung der Verkaufspreis um mindestens 10 % erhöht werden und das investierte Geld kommt oftmals mit Faktor 2,5 zurück.

Egal ob nun ein Eigennutzer die Immobilie kauft, oder ein Kapitalanleger beide Käufergruppen schauen auf ähnliche Merkmale, wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Resultat bleibt aber das Gleiche, die nicht zu investierende Zeit und das Geld, werden auf Käuferseite positiv honoriert. Außerdem schlagen sich diese Arbeiten in einer Wertermittlung entsprechend nieder und erhöhen somit den nachweisbaren Wert der Immobilie deutlich.

Tipp 7:

Rechtsstreitigkeiten in der WEG aussitzen

Handelt es sich bei Ihrer Immobilie um eine Wohnung in einer Eigentümergemeinschaft, sollten hier ein paar Dinge im Auge gehalten werden.

Sofern es in den letzten Jahren Streitigkeiten mit einem Eigentümer gegeben hat und dies auch in den Protokollen der Eigentümerversammlung auftaucht, kann das viele potenzielle Käufer abschrecken. Gerade wenn es sich um eine kleinere Eigentümergemeinschaft handelt.

Auch wenn große Arbeiten in den beschlossen wurden oder zu beschließen sind, kann dies negative Effekte auf die Veräußerung haben.

Daher mein Tipp, im Regelfall legen Sie dem Käufer die letzten 3 Protokolle der Eigentümerversammlung offen. Warten Sie also bis der mögliche Rechtsstreit nicht mehr in den Protokollen auftaucht und verkaufen dann erst die Immobilie.

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