Bundesmeldegesetz – 01.11.2015

Immobilien Vermarktung Vöst GbR Augsburg Site Icon

Seit dem 1. November 2015 ist das Bundesmeldegesetz in Kraft getreten, dadurch gilt erstmals ein einheitliches Melderecht in ganz Deutschland. Im BGBL I 2013, S. 1084 wird das Melderecht auf eine einheitliche Linie gebracht und fortentwickelt.

Die zwei wichtigsten Kernpunkte für Eigentümer und Mieter:

  • Ausstellung einer Bescheinigung über den Einzug bzw. Auszug des Mieters

Der Eigentümer muss dem Mieter eine Bescheinigung ausstellen, in der der Eigentümer namentlich und mit Anschrift genannt wird. Es müssen Informationen darüber vorliegen:

Ist es ein Ein- oder Auszug. Geändert: Bescheinigung nur noch bei Einzug nötig

Ein- oder Auszugsdatum. Geändert: Einzugsdatum

Anschrift der Wohnung

Namen der neuen Bewohner

  • Bußgelder bei Fristversäumung oder Scheinanmeldung

Falls diese Regelungen nicht eingehalten werden, ist im Bundesmeldegesetz festgehalten, dass Bußgelder ausgesprochen werden können.

Bei nicht reichzeitiger Ausstellung seitens des Vermieters bis zu 1.000,00 Euro

Bei Scheinanmeldung droht ein Bußgeld von bis zu 50.000,00 Euro

Weiter zur Quelle

Ihr Team der Immobilien Vermarktung Vöst GbR

Der Beitrag wurde am 01.01.2016 erstellt und wurde am 16.06.2016 von unser Homepage auf unseren Blog versetzt. Das Bundesmeldegesetz wurde zum 01.11.2016 durch die Bundesregierung geändert bzw. ergänzt. Genauere Angaben zur Änderung finden Sie in unserem Beitrag: „Änderung Bundesmeldegesetz 01.11.2016„.